Spieltherapie für Trennungs- und Scheidungskinder

wieder ins Spiel kommen

„Einsam und allein blüht keine Blume“

Verfasser unbekannt

Wenn Kinder leiden, brauchen sie beide Elternteile, um Ressourcen für Ihre Entwicklung zu schöpfen.

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Gruppenspiel

In der Aufwärmphase wird gemeinsam ein Spielthema gefunden und dann in „Szene“ gesetzt. Zum Beispiel durch Rollenangebote aus den Themen Urlaub, Familie, Bauernhof etc. wird die eigene Kreativität angestupst und die Spiellust gefördert. Die Kinder können durch angebotene und selbstentwickelnde Ideen wieder selbstwirksam werden.

Ob es ein starker Löwe ist oder ein wild gewordener Tarzan, der sich von Liane zu Liane schwingt. In jeder Rolle werden Bilder und Symbole gezeigt, die die psychische Ebene des Kindes spiegelt.

Durch die Auswahl der Rolle zeigt das Kind seine Eigenschaften, die manchmal im verborgenen liegen und zum sprachlichen Ausdruck innerhalb des szenischen Spiels kommen. Die Kinder haben so ihre eigene „Bühne“ und erstellen ihr eigenes Skript.

Die Kinder können eigene Ideen umsetzen und sich selbst in der Rolle erfahren.

Das Rollenspiel wird psychodynamisch, systemisch und verhaltensorientiert begleitet. Hier wird Verhalten geübt, Kreativität gefördert, werden Begrenzungen erlebt, Freude entfaltet, sich selbst im Spiel zu erfahren und Kommunikation trainiert.

Das Kind kommt wieder ins Spiel… durch einen Zugewinn an Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Lustgewinn und Beziehungsarbeit. Nach der Spielphase erfolgt die gemeinsame Auflösung mit dem Ablegen der Rollen und dem Aufräumen der Bühne. Anschließend findet eine kurze Nachbesprechung statt.

Einzelarbeit

In der Einzelarbeit findet eine Teilprojektion-Aufstellungsarbeit statt. D.h wir stellen verinnerlichte Teile auf, z. B das Kind selbst, Selbstwirksamkeit, Selbstwert, Lustgewinn und Beziehung.

Dazu werden Tierfiguren ausgewählt, die jetzt miteinander in Kontakt kommen. Zum Beispiel der Hund, der für das „Selbst“ steht, spricht mit der Giraffe, die für den Lustgewinn steht. Anhand der Kommunikation kommen die inneren Teile wieder in Kontakt miteinander. Das Kind führt und der Begleiter unterstützt es mit Ressourcen, wie Stärke, Mut, Vertrauen etc.

Das Kind kann sich wieder selbstwirksam erleben und die inneren Teile integrieren. Dies führt zu einer gesunden Resilienz des Kindes und Beziehungen, die vielleicht vorher negativ besetzt waren, werden positiv erlebt.

Vorgehensweise

Einzelsitzung

Teilprojektionen – Aufstellungsarbeit

Kosten: 90.- Euro je Stunde

Gruppentherapie (mit 4-5 Kindern)

Ein Zyklus (10 Sitzungen oder mehr) Gruppentherapie a 60 min, mit max. 5 Kinder, einmal wöchentlich.

Nach der 5. Stunde findet ein Elterngespräch statt.

Die Kinder können ab 5 Jahren angemeldet werden.

 

Kosten: Privatzahler, private Zusatzversicherung

Je Sitzung: 70.- Euro

Ich freue mich, mit Ihren Kindern ihre vielfältigen Ressourcen zu finden!

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Sabine Schmittroth

Psychotherapeutin (HPG)
Herrenbachstraße 14a
86161 Augsburg

Tel: 0176 / 21534210
eMail: schmittrothsabine [at] gmail.com